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Was die Medien über unsere Tätigkeit berichten …
Wien – Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat sich erstmals zum Verschulden von Bankkunden bei einer Phishing-Attacke geäußert. Laut dem neuen Zahlungsdienstegesetz (ZaDiG) müssen Banken einen von Betrügern abgebuchten Betrag unverzüglich auf das Kundenkonto zurückerstatten. Bei einer leichten Verletzung der Sorgfaltspflicht haften Konsumenten mit maximal 150 Euro. Für Unternehmer gilt diese Grenze nicht zwingend.
Depotübertrag. Immer noch warten Brokerjet-Kunden auf die Übertragung ihrer Wertpapiere auf neue Depots. Viele beklagen Wertverluste, erste Schadenersatzbegehren wurden gestellt.
Wien. Der Wirbel um die Einstellung des Erste-Bank-Onlinebrokers Brokerjet setzt sich fort. Kunden, die von den zum Teil monatelangen Verzögerungen bei der Depotübertragung betroffen sind, berichten über immer wieder neue Facetten des Ärgernisses.
Weiterlesen: Anwalt: „Verzögerungen bei Brokerjet waren voraussehbar“
Anwalt: Glauben, dass dahinter akkordierte Aktion steht - Porsche Holding hält sich noch bedeckt
Im VW-Skandal um manipulierte Abgaswerte hat bereits ein Autobesitzer aus Oberösterreich eine erste Klage gegen seinen Händler eingebracht. Ein Anwalt aus Wien setzt hingegen auf Verjährungsverzichte, damit eben vorerst nicht geklagt werden muss. Ein großer Händler aus Niederösterreich hat sich nun dazu bereit erklärt.
Weiterlesen: VW-Skandal - Großer Händler verzichtet auf Verjährung
Außergerichtliche Einigung beendet weitere 420 anhängige Anlegerprozesse.
Nach der umfassenden Einigung mit dem Prozessfinanzierer AdvoFin, der mehr als 3000 geschädigte Immofinanz-Anleger vertritt, schließt der Wiener Immobilienkonzern mit weiteren 1230 Opfern Frieden und erzielt eine außergerichtliche Einigung. Die Führung der Immofinanz-Tochter Aviso Zeta, früher Constantia Privatbank, hat nun auch mit den Anleger-Anwaltskanzleien Poduschka, Benedikt Wallner und Köb/Reich-Rohrwig ein Vergleichsangebot ausgetüftelt.
Weiterlesen: Immofinanz: Elf Millionen Euro für 1230 Anleger
Die Arbeiterkammer (AK) Wien hat drei große Sammelklagen gegen die Emissionsbanken der Alpine-Anleihen aus den Jahren 2010 bis 2012 eingebracht. Der Streitwert dieser drei Anlegerklagen um den 2013 in die Pleite geschlitterten österreichischen Baukonzern liegt bei 21,9 Millionen Euro.
Weiterlesen: Alpine-Pleite: Anleger klagen mit Wallner und Poduschka Anleihe-Emissionsbanken
Bei Volkswagen brennt der Hut. Hier finden Sie die Antworten auf die zehn wichtigsten rechtlichen Fragen.
Die groß angelegten Abgas-Tricks werden den deutschen Auto-Konzern Volkswagen teuer zu stehen kommen. Allein in den USA sind bis Mittwochnacht 246 Klagen gegen die Volkswagen AG und ihre US-Tochterfirma bei verschiedenen Gerichten eingebracht worden. Auch in Österreich wetzen Anwälte, die auf Massenschäden spezialisiert sind, schon die Messer.
Wien/Wals (APA) - Die Arbeiterkammer hat in der Causa Alpine einen juristischen Teilsieg errungen. Die AK-Sammelklage gegen die Erste Bank ist zulässig, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Wien. Die AK hat insgesamt 16 Sammelklagen gegen Banken eingebracht, die riskante Alpine-Anleihen an Kleinanleger verkauft haben. Zwei dieser Sammelklagen waren allerdings vom Handelsgericht (HG) Wien zurückgewiesen worden.
Weiterlesen: Causa Alpine - Gericht: AK-Sammelklage gegen Bank zulässig
Am Mittwoch startet der Prozessreigen der AK gegen die Banken. Verspätete Gutachten sind für Alpine-Anleger ungünstig.
Wien. Wie exklusiv berichtet, wird im Krimi um die Rekordpleite des Salzburger Baukonzerns Alpine das zentrale Gutachten erst Ende Oktober vorliegen. Dieses soll den gesamten Fall aufarbeiten, derzeit untersucht ein weiterer Sachverständiger Datenträger, die beim Alpine-Abschlussprüfer Deloitte beschlagnahmt worden waren.
Weiterlesen: Causa Alpine: 1250 Anleger fordern vor Gericht von Banken Schadenersatz
Baukonzern-Pleite beschäftigt mehrere Gerichte, 1.250 Anleger mit Schaden von 28 Mio. Euro.
In der Causa Alpine hat am Mittwoch am Landesgericht Wels die erste Verhandlung zu den Sammelklagen der Arbeiterkammer stattgefunden. Eingangs wurden Vergleichsgespräche geführt, die aber gescheitert sind, weil die AK-Vertreter das Angebot der beklagten Sparkasse für viel zu niedrig befanden. Zu Einvernahmen von Zeugen kam es nicht. Weiter geht es am 6. Oktober.
Rund 380 Alpine-Anleihe-Inhaber haben sich dem Strafverfahren angeschlossen. Im Hintergrund wird ermittelt, auch wegen eines Hypo-Kredits.