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Können Versicherungen so, wie sie wollen, oder müssen sie so, wie sie sollen?
Versichern beruhigt, angeblich. Oft aber führen Versicherungen zur Verunsicherung bei den Kunden, nämlich über den Leistungsumfang: Muss die Versicherung leisten, wenn etwas passiert ist, und wenn ja, wie viel? Darüber herrscht Unklarheit auf Kundenseite. So entsteht ein allgemeines Misstrauen gegenüber vollmundigen Versprechungen („Vollschutz" etc.), wenn doch in Wahrheit undurchschaubare Klauseln den Schutz weit einschränken.
I.
Prominente sind zwar mir im Allgemeinen unsympathisch, nicht aber der übrigen Menschheit. Zu Michael Schumacher kann ich nichts sagen, ich kenne ihn nicht, und Méribel ebenso wenig. Falls er Ansprüche gegen den Pistenhalter geltend macht, müsste er das ohnehin nach dem französischen Recht des Unfallorts tun [1]. Und das kenne ich auch nicht. Doch bin ich einer von ganz wenigen [2] Österreichern, die alljährlich – so auch diese Weihnachten – nach Frankreich Schifahren gehen (nämlich meist zwischen Megève und Chamonix). Und der sich wundert.
Insolvenzen wie die Alpine machen bewusst, dass Falschangaben in Prospekten für Anleihen kein Kavaliersdelikt sind.